
Heimat fängt mit Sprache an
Was wär die Welt ohne Lene Voigt
und ihre Dichtung?
Naja vielleicht nicht die ganze Welt
– aber unsere sächsische Welt.
Was wäre sie ohne ihre Dichtkunst, ohne ihren Humor, ohne ihre Hoffnung,
ohne ihr Augenzwinkern,
ohne ihre Beobachtungsgabe …
Ja sie wär schon anders, ganz schön anders.
Und so freuen wir uns gerade heute an ihrem Geburtstag über das, was sie uns an Großem hinterlassen hat und werden weiter daran arbeiten,
ihr Erbe in Ehren zu halten, zu pflegen, zu erforschen und weiter zu verbreiten.
Ja auch heute, und ganz besonders in solch schwierigen Zeiten, überraschen uns ihre Texte, geben uns Mut und zaubern uns manchmal ein Lächeln ins Gesicht. Besinnen wir uns mal kurz (oder auch länger) auf die einfachen Dinge und blättern durch Lene Voigts Dichtung. Schnell werden wir fündig, ob sächsisch oder hochdeutsch, es gibt immer wieder „enne gleene Hoffnung“.
Liebe Lene, wir denken an dich und tragen deine Dichtung im Herzen und auf der Zunge.
Mit zwei Veranstaltungen feierten die Lene-Voigt-Gesellschaft e.V. mit ihren Mitgliedern und zahlreichen Gästen ihren 135. Geburtstag.
Im Leipzig-KOMM-Haus gab es ein Lene-Voigt-Programm mit dem Titel „An ihren Worten wollen wir sie erkennen“ großartig unterstützt von Soraya Tauchmann (9.Klasse) und Joshua Petermann (8.Klasse). Sie stellten das Projekt „Lene für Gleene“ vor, warben für unser „Gaggaudebbchen“ und begeisterten mit ihrem Lene-Voigt-Kurzprogramm.
Am Nachmittag trafen wir uns dann traditionell am Grab von Lene Voigt, legten Blumen nieder und gaben einige ihrer Texte zum Besten.
